Was Mozarts “cosi fan tutte” betrifft, so konnte man von Glück reden, dass man mit dem jugendlich-frischen Amerikaner Pacien Mazzagatti einen Dirigenten zur Verfügung hatte, der das Werk in seiner komisch-tragischen Ambiguität erfasste. Denn natürlich ist der unwiderstehliche Charme der Musik nur ein Oberflächenphänomen. Darunter verbirgt sich ja ein tiefer, unbestechlicher Sinn für die Schwächen der menschlichen Natur. Mozart und DaPonte legen sie schonungslos offen.
-Wes Blomster, June 2008